Briefmarkenwissen

Ein Abriss über die historische Entwicklung und die Besonderheiten der Philatelie.

Historische Ursprünge

Als "Vater der Briefmarken" gilt der englische Postmeister Sir Rowland Hill, der 1837 die Idee für die Portoquittung entwickelte.

  • 6. Mai 1840: Die erste "richtige" Briefmarke, die "One Penny Black" (London).
  • 1. November 1849: Erste deutsche Briefmarke, der "Schwarze Einser" (Königreich Bayern).
Berühmte Raritäten

Fehldrucke stellen aufgrund ihrer Seltenheit die begehrtesten Objekte dar:

  • Baden-Fehldruck: 9-Kreuzer blaugrün (Auktionswert ca. 1,2 Mio. Euro).
  • Blaue Mauritius: Weltbekannt, existiert noch in 12 Exemplaren.
  • Tre-Skilling-Banco: Schwedische Marke, 1996 für ca. 1,7 Mio. Euro versteigert.

Technische und Administrative Details

Aspekt Erläuterung
Ersttagsstempel Dokumentieren Stempelort, Erscheinungstag und Anlass in höchster Qualität.
Gummierung Früher aus Akazienleim (geschmacksverbessernd), heute überwiegend selbstklebend.
Herausgabe In Deutschland unter der Ägide des Bundesministeriums der Finanzen, beraten durch Fachbeiräte.

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