Sprüche über den Tod

"Bei unserer Geburt treten wir auf den Kampfplatz und verlassen ihn bei unserem Tode." - Jean-Jacques Rousseau, Träumereien eines einsamen Spaziergängers

"Das tragische Theater hat einen großen moralischen Nachteil: Es überschätzt die Bedeutung von Leben und Tod." - Nicolas-Sébastien de Chamfort, Maximen und Gedanken

"Das Vollendete, das Perfekte, ist der Tod, und das Leben kann nicht sterben." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen

"Daß der Tod nur ist wie ein dunkler Gang // der zum Lichte sich öffnet, ganz weit, // wo kein erblindetes Kind so bang // sich härmt um des Vaters Geleit." - John Greenleaf Whittier: Mein Psalm, (orig.: My Psalm), übersetzt von Mally von Have Behler, in: Komm, leb mit mir, Silva-Verlag Iserlohn 1947, S. 243

"Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen." - Carl Leberecht Immermann, Tristan und Isolde, Die Meerfahrt

"Der Alte hat den Tod vor Augen, der Junge hinter dem Rücken." - Aus Estland

"Der Schlaf ist der Bruder des Todes." - Griechisches Sprichwort[1] (In der griechischen Mythologie ist der Gott Hypnos der Bruder des Thanatos)

"Der Schlaf ist das Bild des Todes." - Sprichwort nach Cicero, Tusculanae disputationes 1, 38

"Des einen Tod, des anderen Brot." - Aus Deutschland

"Ein ihm angebotenes Kind nimmt der Tod nicht." - Aus Estland

"Es ist zu spät zu helfen, wenn Lazarus tot ist." - Aus Dänemark

"Keiner ist schlimm, bevor er freit, und gut, bevor er tot ist." - Aus Dänemark

"Man kann nicht zweifachen Todes sterben." - Aus Estland

"Was soll der Tod schon aus einem leeren Zimmer holen?" - Aus Estland

"Wenn der Tod kommt, hat der Reiche kein Geld, der Arme keine Schulden mehr." - Aus Estland

Weitere Todessprüche gibt es im Sprücheportal.

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