Erich Heckel

Der Expressionist Erich Heckel war neben Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Brücke".

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Biographie:

Erich Heckel wurde 1883 in Döbeln in Sachsen geboren. Er besuchte die Schule in Freiberg und später in Chemnitz, wo er Karl Schmidt aus Rottluff kennenlernte. Dort legte er 1904 sein Abitur ab und begann im Anschluß ein Architekturstudium in Dresden, wo er sich mit Ernst Ludwig Kirchner befreundete. Am 7. Juni 1905 gründeten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Karl Schmidt-Rottluff und er die Künstlergruppe "Brücke". Bis Ende 1907 ist Heckel als Assistent, Zeichner und Bauführer im Büro des Architekten Wilhelm Kreis angestellt. Im Herbst 1911 zieht er nach Berlin. 1913 löst sich die "Brücke" bereits wieder auf. Von 1915-18 ist Heckel als Sannitätssoldat im Krieg. Seit 1919 arbeitet er erfolgreich als Maler und unternimmt vielfältige Reisen. 1937 wird er ebenso wie seine Freunde als entarteter Künstler verfemt und alle seine Werke in deutschen Museen werden beschlagnahmt. Sein Berliner Atelier wird 1944 durch einen Bombenangriff zerstört und er zieht nach Hemmenhofen an den Bodensee. 1949 wird Heckel an die Hochschule der bildenden Künste in Karlsruhe berufen, wo er bis 1955 lehrt. Er stirbt 1970 in Radolfzell am Bodensee.

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